© Nicole Weinhold
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Pädagogische Arbeit Allgemein Ich versuche, die Individualität eines jeden Kindes zu erfassen und damit umzugehen. Natürlich ist jedes Kind anders - und das ist auch gut so! Da sich die Betreuung teilweise vom Morgen bis zum Abend hinzieht, entwickelt sich mit der Zeit eine Lebensweise wie in einer Großfamilie. Dies ist gerade für Einzelkinder (z.B. im Bezug auf das Sozialverhalten) sehr förderlich. Es ist mir ein großes Anliegen die Kinder zu Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Selbst- und Verantwortungsbewusstsein zu führen. Dies funktioniert am besten durch Selbsterfahrung, d.h. dass die Kinder bei mir viele Dinge selbst ausprobieren dürfen. Deswegen sollten die Eltern den Kindern Kleidung anziehen, die ruhig mal schmutzig werden darf. :-) Die tägliche Arbeit mit den Kindern bietet dafür vielfältige Möglichkeiten, Kinder lernen z.B. durch: - die Selbstbestimmung im Freispiel - den sorgfältigen Umgang mit Spielzeugen und Materialien - das Aufräumen nach dem Spiel oder der Bastelarbeit - selbstständiges An- und Ausziehen - die tägliche Körperhygiene (Zähneputzen/ Hände waschen) - das Auf- und Abdecken des Tisches bei den Mahlzeiten - die Übernahme kleinerer Aufgaben (z.B. das Helfen der „Großen" bei den       „Kleinen") - oder auch nur durch das „Abschauen" von Verhaltensmustern bei anderen    Gruppenmitgliedern.        Spielen                       Für Kinder ist das Spielen und das Angebot an altersgerechten Spielzeug sehr wichtig, da Spielen eine kindliche Form des Lernens ist. Während des Spielens verarbeiten Kinder ihre Eindrücke, zeigen Eigeninitiative und entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie lernen hierbei gesellschaftliche Regeln und Kulturen, können sogar Konflikte verarbeiten. Durch das Spielen von Gemeinschaftsspielen wird die Konzentration gefördert und der Umgang mit “Niederlagen” (auch mal verlieren können) geübt. Unser Spielzeug ist selbstverständlich für alle Kinder da, auch mit dem mitgebrachtem Spielzeug von zu Hause sollten die anderen Kinder spielen dürfen. Es ist mir sehr wichtig, dass Kinder das Teilen lernen, da dies ist ein weit reichender Aspekt des Sozialverhaltens ist. Aber bitte kein Spielzeug mitbringen, das einen hohen materiellen Wert hat. Sinneserfahrungen                       Die kreative Fähigkeit der Kinder soll sich frei entfalten können. Deswegen greife ich gerne auf die Arbeit mit Knete, Fingerfarben oder Basteln mit Naturmaterialien zurück. Denn dadurch werden die Sinne geschult, vor allem wenn man diese Materialien selbst herstelltbzw. sammeln geht. Dabei steht bei mir aber der experimentelle Umgang mit dem Material und nicht das Endprodukt im Vordergrund!!! Bei schönem Wetter mal Barfuß laufen und die verschiedenen Dinge nicht nur mit den Händen, sondern auch mal mit den Füßen "betasten" und erfühlen zu können trägt zu großen Sinneserfahrungen bei. Bilderbücher         Ich lege großen Wert darauf mit den Kindern gemeinsam Bilderbücher in Form von Bilderbuchbetrachtungen anzusehen und nicht nur stupide vorzulesen. Die Kinder werden somit zum Sprechen, zum Nachfragen und Nachdenken angeregt. So kommt es zu einer Verknüpfung von Gesehenem und Gehörtem. Aber natürlich dürfen die Kinder auch selbst nach Herzenslust in den Bilderbüchern schmökern. Lieder, Sing- und Tanzspiele                 Durch Lieder, Sing- und Tanzspiele können Kinder Sprache und einzelne Wörter über Augen, Ohren, Hände und Bewegungen des Körpers erfahren. Darüberhinaus schulen Fingerspiele die Motorik.                                    Konflikte Ebenso wichtig ist das Erlernen der Konfliktfähigkeit. Ich möchte den Kindern vermitteln, dass sie ihre Aggressionen und Frustrationen nicht körperlich äußern sollen, sondern dass es immer andere Lösungen und Alternativen gibt. Dies geschieht in Alltagssituationen wie zum Beispiel im Streit um ein Spielzeug. Sie lernen verbal mit Konfliktsituationen umzugehen und durch Lösungsmöglichkeiten zu meistern. Ich stehe den Kindern selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite, mische mich aber nur ins Geschehen ein, wenn ich merke dass die Kinder alleine nicht weiterkommen undmeine Hilfe erforderlich ist. Denn schließlich sollen die Kinder den Konflikt untereinander lösen können und nicht durch mich das Problem beseitigen.   Rituale und Tagesablauf                        Rituale und ein relativ gleichbleibender Tagesablauf erleichtern den Kindern das Einhalten von Regeln und das Akzeptieren von Grenzen. Dies wiederum vermittelt den Kindern eine große Sicherheit. Ganz frei nach dem Motto "das KENN ich schon - das KANN ich schon." Schlafen  Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafrhythmus. Gerade die Kleinen brauchen meist ihren Mittagsschlaf. Die größeren Kinder haben dann währenddessen die Möglichkeit ihre Hausaufgaben zu erledigen, sich leise mit mir zu beschäftigen oder einfach nur zu Ruhen. Essen Frühstück: Jedes Kind hat von zu Hause aus persönliche Frühstücksgewohnheiten. Deswegen bringt jedes Kind seine eigenen leckeren Sachen mit und wir frühstücken dann gemeinsam. Mittagessen: Ich koche jeden Tag abwechslungsreich, ausgewogen und vitaminreich. Ich verzichte dabei gänzlich auf "Dosenfutter" (wie wir immer zu sagen pflegen ;-) ). Jedes Kind hat natürlich gewisse Vorlieben und Abneigungen, genau wie wir Erwachsenen. Deswegen zwinge ich kein Kind aufzuessen! Allerdings lege ich Wert darauf, dass die Kinder, bei für sie neuen Gerichten, zumindest probieren. Wenn es dann nicht schmeckt ist es in Ordnung. Bei Allergikern achte ich selbstverständlich in Absprache mit den Eltern auf eine entsprechende Ernährung. Snacks: Nachmittags gegen 15 Uhr gibt es unsere gesunde Snackrunde. Das heiß, es gibt mitgebrachtes Obst und Rohkost. Alternativ backen wir morgens auch ab und an mal einen Kuchen oder Waffeln etc., was wir dann nachmittags verspeisen. Weil “immer nur gesund” ist auf Dauer auch langweilig. ;-)
Pädagogisches Konzept